Snakes on a Plane (2006)

Snake on a Plane

Diesem Film ging der wohl größte Internet Hype seit Blair Witch Project voraus. Samuel L. Jackson habe die Rolle ohne Kenntnis des Skripts einzig aufgrund des Titels angenommen haben und als dieser geändert werden sollte, habe er mit Ausstieg gedroht und der Titel blieb. Anekdoten wie diese kursierten zuhauf in der Blogosphere und so schickte sich Snakes on a Plane an, das verheißungsvollste B-Movie aller Zeiten zu werden.

Doch die Ernüchterung bereits am Startwochenende. Die Zuschauerzahlen bleiben weit hinter den Erwartungen zurück, das Wort „Flop“ macht schnell die Runde. Und ich muss sagen vollkommen zu Recht! Denn man bekommt was man liest: Schlangen in einen Flugzeug, das ist alles. Über die Spieldauer des Films wird etwa die Hälfte von Crew und Passagieren von den Viechern niedergemacht, während der Rest den beißwütigen Kaltblütern verzweifelt Paroli zu bieten versucht.

Wäre da nicht Mr. Jackson, der ein bisschen Coolness versprühen und eine handvoll markiger Oneliner vom Stapel lassen darf, ich hätte dieses Machwerk vermutlich nicht bis zum (unspektakulären) Ende durchgestanden. So holt er immerhin zwei Ehrenpunkte und raubt mir 45 Minuten mehr Lebenszeit. Sei’s drum. Ich verbleibe mit den Worten von Chuck D.: „Don’t believe the hype.“

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