I wie Indie

Aus aktuellem Anlass: Wenn schon Schubladen, dann bitte die richtigen. Ich subsumiere mal: Indie pop/rock, Post-punk, Electroclash, New Wave, Indietronic, Britpop, (neo) Garage rock, Riot Grrrl, Dance-punk, Electropop, „New Rave“, …

Generell sollte man sich von solchem Denken eher freimachen und stets offen sein für Neues. In meinem provinziellen Kaff beschaulichen Heimatstädtchen scheint dies allerdings nur den wenigsten möglich.

Wem also in diesem Zusammenhang irgendwas aus dieser Playlist unpassend erscheint, der möge mich bitte davon in Kenntnis setzen.

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5 Kommentare

  1. tvjunk 4. Februar 2007

    Naja, man muss dir beipflichten, ich bin auch kein Freund von Schubladendenken, aber es gibt eben Leute die auch als DJ in Schubladen leben, denken und diese spielen.
    Sollte man als professioneller Platten- und Scheibenaufleger nicht in der Lage sein den allgemeinen Geschmack der breiten Masse mit seinem eigenen zu vereinen?
    Liebste Grüße

  2. matze 4. Februar 2007

    Da möchte ich keinesfalls widersprechen, an der von mir gewünschten Offenheit mangelt es oftmals auf beiden Seiten der Plattenteller. Klar muss man als DJ ein gewisses Maß an Konsensfähigkeit und Kompromissbereitschaft mitbringen und seinen eigenen Geschmack auf mal hinten anstellen können. Ich lege regelmäßig „mixed“ auf und weiß daher nur allzu gut wie das ist 😉

    Mein Problem liegt viel mehr in der Ignoranz vieler Gäste mit Sprüchen wie „Die Musik ist aber gerade nicht so toll“ oder „Spielst doch mal was anderes“ (mein Favorit). Die wenigsten scheinen in der Lage, eigene Präferenzen zurückzustellen und auch mal ein wenig zu warten, bis ihr favorisiertes Genre läuft.

    Nun gut, auch damit habe ich mich weitestgehende abgefunden und arrangiert. Aber auf einer als „Indie“ gelabelten Party unter der Woche dann aber Beschwerden zu hören, dass „zu viel House und Techno läuft“ und „überhaupt kein richtiger Rock“ (bezogen auf die verlinkte Playlist) hat mich dann doch verärgert. Und mich schließlich zu diesem Eintrag getrieben.

  3. matze 4. Februar 2007

    Längere Comments als Beiträge. Auch nicht schlecht 🙂

  4. tvjunk 4. Februar 2007

    Das ist human und verständlich. Ich denke am Mittwoch waren beide Seiten enttäuscht die des Auflegers und die der Hörenden, aber das sollte keineswegs ein persönlicher Angriff sein.
    Als ich die Plylist gelesen habe, geb ich zu, dachte ich selbst… wow das war dann wohl nur ein bischen Elektro ( ich mach hier grad ein Zugeständnis)

  5. matze 5. Februar 2007

    Also ich für meinen Teil hab mich bestens amüsiert am Mittwoch, fands eben nur schade, dass es nicht allen so ging. Nun ja, beim nächsten Mal vielleicht. Belassen wirs dabei 🙂

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