LCD Soundsystem is playing at my House

Naja, nicht direkt, sondern vielmehr im Bürgerhaus Stollwerk in Köln, aber diesmal konnte mich auch der übliche Mitfahrerschwund nicht von einem Besuch des Spektakels abhalten. Aprilwetter und noch in den Knochen steckender Wochenendstrapazen zum Trotz machten wir uns also auf den wohlbekannten Weg gen Domstadt. Braves Aufessen beim obligatorischen Burger King Stopp resultierte in Sonnenschein und trockenen Straßen – die Stimmung war bestens.

LCD Soundsystem

Obwohl sich die Kartenlesefähigkeiten meines Beifahrers in Grenzen hielten (sorry Nico), und zudem der Baustellen Etat der Stadt Köln enorm zu sein scheint, war der Ort des Geschehens schnell gefunden und das Auto wollte abgestellt werden. Eine kurze Irrfahrt durch holprige Seitenstraßen später ergatterten wir die allerletzte Lücke auf dem Stollwerk Parkplatz, was sich positiv auf den Laufweg auswirkte und uns angesichtes der Kälte sehr entgegenkam.

Der Konzertsaal hatte eine angenehme Größe und wir bezogen Stellung vor der Bühne, auf der – abgesehen von einer großen Leinwand – noch ein ziemliches Durcheinander herrschte. Besagte Leinwand sollte der Projektion der Videoinstallationen von „Vorband“ Janine Rostron aka Planningtorock dienen, experimenteller Art-Rock auf den wir nicht gefasst waren. Kate Bush, Roísín Murphy und Björk beschwören gemeinsam Janis Joplin, mit der sie anschließend zu einer einzigen Person verschmelzen. Sehr surreal das ganze (selbstgebastelte Masken inklusive) und man hätte wohl wirklich darauf vorbereitet sein müssen.

Nachdem der Geist dann wieder von Dannen gezogen war, betraten nach kurzem Umbau LCD Soundsystem die Bühne, in Live-Fomation bestehend aus DFA-Mastermind James Murphy, sowie den Band-Mitgliedern Nancy Whang an Keyboard und Synthie, Al Doyle an Gitarre und Percussions, Phil Skarich am Bass und Pat Mahoney am Schlagzeug. Letzterer allen Ernstes in solche Shorts „gehüllt“. Die fünf legten sich von Beginn an mächtig ins Zeug und nicht alle Drumsticks überlebten Murphy’s exzessive Kuhglockenpenetration. Das lange Set wartete bis auf „Disco Infiltrator“ mit allen Hits auf und die Reise hatte sich mal wieder gelohnt. „Riesenpech für alle die daheimbleiben.“ (Kung Schu in „Quintessenz“)

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3 Kommentare

  1. Nico 21. März 2007

    kein Licht im Auto – keine Sicht im Auto

  2. matze 21. März 2007

    jaja 🙂

  3. Daheim-gebliebener 21. März 2007

    Ja :-\ … da macht man nix. So fit wie ich war, hätte ich aber eh nicht so viel Spass gehabt – Freitag wieder!

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