Forget Eminem, This Is Mac Miller!

Mac Miller

Lustig, wie das manchmal läuft. Da schwelge ich vorgestern mehrere Stunden in Hip-Hop-Nostalgie und stelle dabei ernüchternd fest, dass in den letzten knapp 10 Jahren in dem Genre wenig passiert ist, das mich dauerhaft interessierte, nur um vergangene Nacht bei Facebook (genauer gesagt auf der Facebook Page von dragstripGirl, die ihr dringend alle mögen solltet!) über Mac Miller zu stolpern.

Das Weißbrot aus Pittsburgh zählt gerade mal 18 Lenze, rappt allerdings derart entspannt, als wäre er seit Jahren im Geschäft (und erinnert mich in seiner ganzen Art ein wenig an Mos Def, dessen „Travellin‘ Man“ sich in einer Coverversion auch auf einem von Millers Mixtapes wiederfindet). Plattenvertrag? Fehlanzeige. DIY lautet die Devise, und so macht sich Mac Miller bislang seinen Namen mit Mixtapes (die gibt’s kostenlos auf seiner MySpace Page) und erstaunlich hochwertig produzierten Videos.

Manche der älteren Sachen klingen zwar mitunter etwas langweilig, da die Produktion oftmals noch nicht so ausgereift ist, die drei unten eingebundenen Songs sind aber Bombe (besonders „Live Free“, da gehe ich sogar so weit und nehme die Worte „Instant Classic“ in den Mund).

Mac Miller – der beste weiße Rapper seit Eminem? Möglich wär’s!

(Und nachdem Thang seinen Beitrag auf Testspiel.de anlässlich des 5. Geburtstages rausgehauen hat, darf ich hier auch auf „Publish“ drücken)

Mac Miller – Nikes On My Feet

Mac Miller – Live Free

Mac Miller – Another Night

Nächster in Artikel

Vorheriger in Artikel

2 Kommentare

  1. Jan 7. Juni 2010

    sehr coole sachen. vor allem die videos sehr stylisch

  2. Matze 8. Juni 2010 — Autor der Seiten

    Jep, die haben mich auch besonders begeistert. Vor allem wenn man bedenkt, dass da ja wirklich quasi keine Kohle dahintersteckt. Zeigt auch schön, wie leicht es heute ist, mit limitierten Mitteln aber dem entsprechenden Know-how durchaus anspruchsvolle audiovisuelle Dinge zu produzieren.

Antworten