Cinematze Version 4.0

Cinematze Version 4.0

Nach dem Redesign ist vor dem Redesign. Erst im Februar hatte ich das Aussehen von Cinematze.de komplett umgekrempelt – weg vom ausgeprägten Minimalismus und hin zu einem (immer noch recht minimalistischen) Magazin-Layout. Nach nunmehr einem Dreivierteljahr verspürte ich bereits wieder den Drang nach Veränderung. Ausschlaggebend dafür sind hauptsächlich die folgenden drei Faktoren:

1. Zeit

Das Equilibrium Theme war zweifelsohne hübsch anzusehen, allerdings hatte diese Optik auch ihren Preis: Zu jedem Beitrag mussten zusätzlich ein Teaser-Text sowie ein Vorschaubild erstellt werden, was den Zeitaufwand fürs Bloggen an einem Tag mit vielen interessanten Funden in für mich (neben Büro, Diplomarbeit and whatnot) schlicht nicht leistbare Dimensionen ansteigen ließ.

2. iPad

Seit ich mir Apples Tablet gegönnt habe, stelle ich zwei neue Ansprüche an mein Blog: Ich möchte mit dem Gerät relativ komfortabel Blog-Beiträge erstellen können, und meine Seite soll darauf sowohl gut aussehen als auch vernünftig lesbar sein. Beides war mit dem bisherigen Magazin-Stil nicht gegeben.

3. Inhalt

Beim Umstieg auf das Magazin-Layout hatte ich noch groß getönt, dass ich wieder vermehrt auf eigene Inhalte statt bloßem Wiederverwerten setzen wolle, aber gehalten habe ich mich daran bis auf wenige Ausnahmen wie beispielsweise die Interviews zu The Social Network neulich leider nicht. Mir hätte eigentlich damals schon klar sein müssen, dass sich bei einem Magazin diese Art von „News-Beiträgen“ geradezu aufdrängt sogar noch mehr dazu anbietet, einfach nur „Neuigkeiten“ rauszuhauen. Ein Stück weit will ich natürlich auch weiterhin über interessante Trailer, neue Musikvideos und dergleichen berichten, aber dominieren sollte das ganze eben nicht.

Deshalb war der Satz „If it’s not important to you, don’t consume it“ – den ich für mich zu „If you don’t love it, don’t consume it“ abgewandelt habe – wohl der ausschlaggebendste Grund für den neuen Anstrich. Reduktion als Schlüssel. Nur noch das Zeug bloggen, auf das ich richtig Bock habe. Ergänzend dazu bin ich gerade dabei die Anzahl meiner abonnierten Feeds drastisch zu reduzieren, um in Zukunft – so die Theorie – weniger Zeit mit „Google Reader (1000+)“ zu verbringen, sondern mit Filme schauen, Alben hören, neue Bands aufstöbern, Konzerte besuchen, Mixe aufnehmen, etc. – und natürlich dem Schreiben über all dies.

Funktionalität & die technische Seite:

Als Hauptnavigation hatte ich bislang zahlreiche Kategorien im Einsatz. They’re gone. Es gibt nun, getreu dem Untertitel „Movies & Music“, nur noch eben jene beiden, zu finden im Header direkt nach dem Blogtitel. Weitere Navigationsmöglichkeiten sind eine Tagcloud, das Archiv und natürlich die Suche – bei Bedarf alles zu finden im Footer. Dort leisten sie der Blogroll und den beiden Boxen für Facebook und Twitter Gesellschaft.

Die Grundlage des neuen Layouts bildet das Fifty Fifth Street Theme von Tammy Hart, mit dem ich bereits vorm Umstieg auf das Magazin-Design geliebäugelt hatte. Natürlich waren zahlreiche Modifizierungen nötig, bis alles exakt so aussah, wie ich mir das vorstellte. Hilfe dafür fand ich im Netz, etwa beim Elektrospanier (Import des Tumblr-Feeds), Martin Rack (Schwarzer Facebook Like Button), Daddy Design (Facebook Fan Box Design) und Tech-Tips-Geek (Featured Posts).

Und jetzt?

Es wollen noch Tags und Kategorien für etwa 1500 Beiträge angepasst, Inhalte an manchen Stellen ergänzt und das ziemlich chaotische Stylesheet aufgeräumt werden, doch im laufenden Betrieb sollte all dies für euch Leser nicht ins Gewicht fallen. In den kommenden zwei Wochen wird allerdings vermutlich erst mal nicht allzu viel passieren, denn da bin ich den Großteil der Zeit in London und Berlin unterwegs. Da ich auf diesen Trips unter anderem Hot Chip, LCD Soundsystem und Crystal Castles sehen werde, habe ich anschließend sicherlich einiges zu berichten. Bleibt mir nur noch, euch viel Spaß mit dem neuen Design zu wünschen sowie die Hoffnung, dass es euch genauso gut gefällt wie mir!

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8 Kommentare

  1. Thang 8. November 2010

    ich mag es. ziemlich sogar! genau so liebe ich layouts!

  2. Matze 8. November 2010 — Autor der Seiten

    Vielen Dank, mein Bester 🙂

  3. Nicolai 8. November 2010

    Ja, schön ist es geworden. Dann aber bitte demnächst unter ‘Music TV‘ auch eigene Beiträge mit MC Loneranger. Word, Word!

  4. Matze 8. November 2010 — Autor der Seiten

    Hihi, wenn es jemals wieder dazu kommen sollte, gibt es das ganze natürlich hier als exklusive Weltpremiere 😉

  5. Sumit 10. November 2010

    Sauber! Mir gefällts. Nur die Schriften hier unten in der kommentarsektion wirken noch etwas wahllos. Ansonsten top!

  6. Matze 10. November 2010 — Autor der Seiten

    Danke! Die Kommentare sehen komisch aus bei dir? Habe ich eigentlich auch mit Sorgfalt gewählt, sprich die gleiche Font wie im Content-Bereich, nur eben kleiner 🙂

  7. Gilly 12. November 2010

    Sweeet! Endlich sieht das hier wieder nach Blog aus 🙂 Gut gemacht!

  8. Matze 12. November 2010 — Autor der Seiten

    Wurde Zeit, wa? Besten Dank 😀

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