Das belgische Drama “Bullhead” war auf einigen Bestenlisten des vergangenen Jahres zu finden und ist überdies für einen Oscar in der Kategorie “Bester fremdsprachiger Film” nominiert (wo es vermutlich “A Separation” unterliegen wird). Bei uns lief der Film Ende November für kurze Zeit in ausgewählten Kinos und nachdem ich nun den großartigen US Trailer gesehen habe, drücke ich beide Daumen für eine baldige DVD-Veröffentlichung.
Domineering cattle farmer Jacky (Mattias Schoenaerts), constantly pumped on steroids, initiates a shady deal with a notorious meat trader. When a federal agent is assassinated and a woman from his traumatic past resurfaces, Jacky must confront his demons and face the far-reaching consequences of his decisions.
Eigentlich wollte ich in 2011 noch so vieles bloggen und euch mitteilen und überhaupt (Adventskalender, hust…), aber nun ist es 18:30 Uhr am 31.12. und ich muss gleich ins Bad. Daher bleibt mir nur noch, mich bei euch, den Besuchern von Cinematze.de, für euer Interesse an meinem Geschreibe zu bedanken und euch einen fantastischen Start ins neue Jahr zu wünschen. Dazu gibt es diese süße Cover-Version von “What Are You Doing New Year’s Eve?”, vorgetragen von Zooey Deschanel & Joseph Gordon-Levitt.
Sage und schreibe drei Teaser wurden im Vorfeld für diesen einminütigen ersten Trailer zu Ridley Scotts potentiellem Sci-Fi-Spektakel “Prometheus” veröffentlicht. Dies generierte natürlich einen gewissen Hype samt entsprechender Erwartungshaltung, und nachdem das Teil nun online ist muss ich sagen: nicht zu Unrecht! Hoffentlich kann Scott, der mit “Alien” und “Blade Runner” zwei der besten Sci-Fi-Filme aller Zeiten geschaffen hat, das Genre um einen weiteren epochalen Meilenstein bereichern.
Ridley Scott, director of “Alien” and “Blade Runner,” returns to the genre he helped define. With PROMETHEUS, he creates a groundbreaking mythology, in which a team of explorers discover a clue to the origins of mankind on Earth, leading them on a thrilling journey to the darkest corners of the universe. There, they must fight a terrifying battle to save the future of the human race.
Nach dem Trailer zu “The Dark Knight Rises” gibt es für alle Filmfans nun ein weiteres vorzeitiges Weihnachtsgeschenk: Knapp ein Jahr vor Kinostart erschien heute der erste Trailer zum “Lord of the Rings” Prequel “The Hobbit: An Unexpected Journey”. Sieht sehr fantastisch aus und Martin Freeman scheint mir eine vorzügliche Wahl für die Rolle des jungen Bilbo Baggins zu sein.
“The Hobbit: An Unexpected Journey” follows title character Bilbo Baggins, who is swept into an epic quest to reclaim the lost Dwarf Kingdom of Erebor, which was long ago conquered by the dragon Smaug. Approached out of the blue by the wizard Gandalf the Grey, Bilbo finds himself joining a company of thirteen dwarves led by the legendary warrior, Thorin Oakensheild. Their journey will take them into the Wild; through treacherous lands swarming with Goblins and Orcs, deadly Wargs and Giant Spiders, Shapeshifters and Sorcerers. Although their goal lies to the East and the wastelands of the Lonely Mountain first they must escape the goblin tunnels, where Bilbo meets the creature that will change his life forever … Gollum. Here, alone with Gollum, on the shores of an underground lake, the unassuming Bilbo Baggins not only discovers depths ofguile and courage that surprise even him, he also gains possession of Gollum’s “precious” ring that holds unexpected and useful qualities … A simple, gold ring that is tied to the fate of all Middle-earth in ways Bilbo cannot begin to know.
Wenige Tage nach der Bootleg-Version wurde der Trailer zu “The Dark Knight Rises” nun auch offiziell veröffentlicht und ihr an dieser Stelle schon gar nicht mehr am Lesen sein, sondern längst das Video gestartet haben!
Ich kann mich einfach nicht entscheiden, welche der beiden Rückschauen auf das Kinojahr 2011 ich besser finden soll, da sowohl Matt Shapiros “2011: The Cinescape” als auch Genrocks “Filmography 2011″ (Filmliste) über alle Maßen awesome sind. Vollbild und HD sind jeweils Pflicht!
“Foreign Language” von den Flight Facilities ist einer der Tracks aus 2011, die mich sofort in nahezu jeder Lebenslage zum Singen und Tanzen bringen. Mit etwas Verspätung hat die Nummer nun ein arschcooles Video spendiert bekommen, welches mir bestens dazu geeignet scheint, diesen trüben Dezembermorgen ein wenig heiterer werden zu lassen.
“My name is Oliver Tate. I suppose it’s a bit of an affectation, but sometimes I wish there was a film crew following my every move.”
“Submarine” ist das Regiedebüt auf Spielfilmebene von Richard Ayoade, der einigen wohl besser als Über-Nerd Moss aus “The IT Crowd” bekannt sein dürfte. Ich habe ja einen Faible für Coming-of-Age-Filme, und gepaart mit meiner lästigen Neigung, einzig aufgrund eines sehr guten Trailers eine übertrieben hohe Erwartungshaltung zu entwickeln, hatte “Submarine” es nicht gerade leicht mit mir. Dass der Film mich dennoch in vielen Belangen restlos überzeugt und es daher auch in meinen Adventskalender geschafft hat, spricht folglich eindeutig für seine Qualität. Ayoade trifft offenbar erstaunlich mühelos fast zu jedem Zeitpunkt den richtigen Ton und schafft so eine ausgewogene Mischung aus “quirky” Komödie und “teen angst” Drama.
Wir erleben “Submarine” durch die Augen des exzentrischen 15-jährigen Außenseiters Oliver Tate (als der er sich in seiner mitunter verzerrten Selbstwahrnehmung übrigens nicht sieht), der zwei Ziele verfolgt: Er will vor seinem sechzehnten Geburtstag seine Jungfräulichkeit verlieren und darüber hinaus die kriselnde Ehe seiner Eltern kitten. Bei Ziel Nummer eins soll ihm möglichst die von ihm angehimmelte Jordana behilflich sein, welche seinen Avancen offenbar nicht abgeneigt gegenüber steht. Das zweite Ziel zu erreichen scheint da deutlich schwieriger erreichbar, denn die Eheprobleme werden durch den Einzug des ehemaligen Schwarms seiner Mutter in die unmittelbare Nachbarschaft zusätzlich verstärkt…
Die Technik, Coming-of-Age-Geschichten aus dem Blickwinkel des Protagonisten zur erzählen und seine Umwelt dementsprechend subjektiv einzufärben ist sicherlich nicht neu, von Ayoade in “Submarine” jedoch nahezu perfekt umgesetzt. Oliver schwankt stets zwischen frühreifer Coolness und emotionaler Unbeholfenheit, wodurch sein Charakter nie Gefahr läuft, unglaubwürdig oder konstruiert zu wirken. Trotz seiner cleveren Sprüche und altklugen Weisheiten hat er nämlich ein gewaltiges Problem: Zu den Thematiken seiner selbst gesteckten Ziele verfügt er bestenfalls über theoretisches Wissen, was natürlich mehr als einmal zu kuriosen Situationen führt. Auf diese Weise wird auf Seiten des Zuschauers Verständnis sowie stellenweise auch eine gewisse Nachempfindbarkeit erzeugt, was der Figur des Oliver die notwendige Erdung verpasst.
Ein großes Lob gilt dem Casting, denn alle Rollen sind in meinen Augen perfekt besetzt. Neben Craig Roberts als Oliver liefern auch die restlichen Darsteller ausnahmslos eine überragende Leistung ab. Besonders gut gefielen mir dabei Noah Taylor als lethargischen Vaters und Paddy Considine als schräger New-Age-Guru. Doch auch Yasmin Paige als Jordana und Sally Hawkins als Olivers Mutter wissen zu überzeugen. Damit sich nun niemand wundert, wieso ich dem Film bei all dem Lob nicht die Höchstnote verpasst habe, hier noch mein hauptsächlicher Kritikpunkt: Die Coming-of-Age-Story als solche ist nüchtern betrachtet nicht besonders originell, was jedoch angesichts der liebevollen Umsetzung nicht gravierend zu stören vermag.
“Submarine” wirkt, als hätte Michel Gondry ein Mash-up aus “Rushmore” und “Scott Pilgrim vs. the World” verfilmt und sich dabei stilistisch von “Harold and Maude” sowie der französischen Nouvelle Vague inspirieren lassen. Damit habe ich alle auch andernorts oft genannten Referenzen in einem Satz untergebracht, den ich guten Gewissens als abschließendes Fazit so stehen lassen kann. Trotz alledem gelingt es Richard Ayoade, seinen eigenen Stil einfließen zu lassen, und es würde mich nicht wundern, wenn man ihn in nächster Zeit öfter hinter als vor der Kamera findet. Erwähnenswert ist schlussendlich auch noch der formidable Soundtrack, welcher von Arctic Monkeys Frontmann Alex Turner zum Film beigesteuert wurde. Am besten, ihr hört ihn euch direkt im eingebundenen Grooveshark-Player an.
Awesomeness of the day: Jeff Gurwood hat die legendäre Anfangsszene aus “Indiana Jones and the Raiders of the Lost Ark” komplett in Stop-Motion mittels Action-Figuren und eines aufwändigen Set-Designs nachempfunden und mit der der Original-Tonspur unterlegt.
Der dritte und letzte Teil enthält Videos von San Cisco, The Sandwitches, Shabazz Palaces, Still Corners, Tennis, Tesla Boy, Tom Vek, TOY, Urban Cone, Work Drugs und Yelle.