Video: Tame Impala – The Less I Know The Better

Trippy (und NSFW) Musikvideo zu „The Less I Know The Better“, einem der Highlights des aktuellen Tame Impala Albums „Currents“: Highschool-Basketballer liebt Cheerleader, Cheerleader hat allerdings mehr Interesse am Maskottchen im Gorilla-Kostüm namens Trevor – Eifersucht und Herzschmerz sind vorprogrammiert (aber oh so schön anzuschauen).

Stream: Junior Boys – Over It & Big Black Coat

Satte fünf Jahre war es mehr oder weniger still um die Junior Boys. Nun hat das kanadische Duo mit „Big Black Coat“ ein neues Album in den Startlöchern und die ersten Hörproben in Form des Albumtracks sowie der neuen Single „Over It“ klingen einerseits nach musikalischer Neuausrichtung, andererseits aufgrund Jeremy Greenspans unverwechselbarer Stimme auf Anhieb vertraut. Eine Europa-Tour steht für Februar/März 2016 ebenfalls auf dem Plan und ich bin durchaus ein wenig griesgrämig ob der Tatsache, dass ich es nicht nach Berlin schaffen werde um den Sound der beiden auf dem Soundsystem des Berghains genießen zu können.

Stream: Foals – Give It All (Lindstrøm Remix)

Hier fasse ich mich kurz: Die knapp 9-minütige Version, die der norwegische Disco-Wizard Lindstrøm aus dem Foals Track „Give It All“ gezaubert hat, ist einer der besten Remixe – wenn nicht der beste Remix – des Jahres.

Read This: The Rise and Fall of French Touch

RBMA: The Rise and Fall of French Touch

Langer, jedoch absolut lohnenswerter Artikel von Raphaël Malkin für die Red Bull Music Academy über Aufstieg und Fall des „French Touch“ in den Neunzigern. Man wünscht sich beim Lesen oftmals, man wäre damals selbst mit dabei gewesen und nicht nur Freunden des House aus französischen Landen, sondern allen Musikliebhabern sei die Lektüre wärmstens empfohlen. Malkin hat auf Grundlage dieser Geschichte auch ein Buch mit dem treffenden Namen „Music Sounds Better With You“ veröffentlicht, das aktuell allerdings leider nur auf französisch erhältlich ist.

„The Rise and Fall of French Touch“

Stream: A-Trak – Bloghaus Revival Mix

In der EDM-verseuchten Musiklandschaft 2015 kann man schnell vergessen, dass eine Zeit, in der „Electro House“ nicht als Schimpfwort anzusehen war, noch gar nicht allzu lange zurück liegt. Eine Zeit, in der man bei dieser Musikgattung nicht an David Guetta, Tïesto oder Avicii dachte, sondern an Boys Noize, Justice oder MSTRKRFT. Auch A-Trak gehörte damals (lies: in der zweiten Hälfte der Nullerjahre) zu den namhaftesten Vertretern des Genres und zollt dieser Ära nun mit seinem „Bloghaus Revival Mix“ Tribut.

I’ve been wanting to record a BLOGHAUS mix for a while now… Some of my favorite songs from the era when electronic music was indie, dirty, distorted and sweaty. A time of low bit-rate mp3s, all-over-print hoodies and MySpace top 8’s. We’re talking about 2007-2009, roughly. That scene laid the foundation for the explosion of dance music that followed.

Die Tracklist liest sich dementsprechend auch wie meine „Most Played Songs“ Playlist in iTunes seinerzeit:

    01. Don Rimini – Let Me Back Up (Crookers Tetsujin Mix)
    02. Larry Tee ft. Princess Superstar – Licky (Herve Goes Low remix)
    03. Fake Blood – Mars
    04. Boys Noize – Oh! (A-Trak Remix)
    05. Justice – Waters of Nazareth (Erol Alkan re-edit)
    06. Boys Noize – &down
    07. Crookers – Love To Edit
    08. Simian Mobile Disco – Hustler
    09. The Gossip – Standing (Soulwax Nite Version)
    10. Klaxons – Gravity’s Rainbow (Soulwax Remix Dub)
    11. Daft Punk – Human After All (SebastiAn Remix)
    12. Tepr – Minuit Jacuzzi (DatA Remix)
    13. Les Petits Pilous – Wake Up
    14. Surkin – Radio Fireworks (Surkin 909 Edit)
    15. PUZIQUe – Don’t Go!
    16. Treasure Fingers – Cross The Dancefloor (demo version)
    17. The Whitest Boy Alive – Golden Cage (Fred Falke Remix)
    18. Kelis – Bossy (Alan Braxe & Fred Falke Remix)
    19. Switch – A Bit Patchy
    20. Radioclit – Divine Gossa (Switch Remix)
    21. Proxy – Raven
    22. Does it offend you, yeah? – We Are Rockstars
    23. DJ Mehdi – Signatune (Thomas Bangalter Remix)

In diesem Sinne: dance, dance, DANCE!

Stream: TĀLĀ & Banks – Wolfpack

Wenn sich mit TĀLĀ und Banks zwei musikalische Schwergewichte des Future R&B zusammentun, fällt das Resultat erwartungsgemäß repeat-tauglich aus. Zu finden ist „Wolfpack“ auf TĀLĀs „Malika EP“, deren restliche Tracks es hier im Stream gibt.

Stream: Neon Indian – VEGA INTL. Night School

Auf dem dritten Neon Indian Album „VEGA INTL. Night School“ verschmilzt Chillwave-Veteran Alan Palomo die Dance-Einflüsse seines eigentlich stillgelegten Solo-Projekts VEGA mit dem Sound der Vorgänger-Alben „Era Extraña“ und „Psychic Chasms“. Hätte in die Hose gehen können, funktioniert jedoch erstaunlich gut und hat mich spontan an LA Priests Debütalbum „Inji“ erinnert – eines der meiner Meinung nach besten Releases des Jahres, also wahrlich nicht die schlechteste Referenz.
Optisch untermalt wird der Stream von Visuals der kanadischen Video-Künstlerin Sabrina Ratté.

Bonus: Das schicke Musikvideo zu „Slumlord Rising“, das auch als Kurzfilm durchgehen würde.