Belgischer Gabber mit 115 BPM – This is Belgium Part Two: Cherry Moon On Valium by Radio Soulwax

Radio Soulwax presents: This is Belgium Part Two: Cherry Moon On Valium

Ich halte mich zwar für durchaus aufgeschlossen, was die gesamte Bandbreite musikalischer Stilrichtungen anbelangt, doch Gabber konnte ich definitiv noch nie irgendetwas abgewinnen. Vergangene Woche stolperte ich allerdings über dieses wirklich gelungene Experiment von Radio Soulwax names “This is Belgium Part Two: Cherry Moon On Valium”, bei dem die 2manydjs-Brüder belgische Gabber-Hymnen der 90er auf 115 BPM runtergepitcht haben. Was zunächst abenteuerlich klingen mag funktioniert tatsächlich und das Ergebnis könnte wohl 1:1 von irgendeiner hippen Boiler Room Session stammen, wäre da nicht das zugehörige Video, das neben den originalen Plattencovern der einzelnen Tracks auch die originalgetreuen Gestalten von damals nebst ebenfalls verlangsamten Dance Moves auffährt. Geiler Scheiß!

Even though these Belgian records sound very “now”, they are actually 20 years old and were meant to be played at a much, much faster speed. At the time this was the devil’s music for us, but we have learned to listen through the claps and distorted kicks and discovered that if you slow these really dark and heavy techno records down all the way to about 115 bpm, it suddenly makes them sound less frantic, ballsier and a lot sexier. Belgium at its best when pitched down.
The covers of these records are quite generic and don’t really lend themselves to animating , so we figured we would bring you the visual aspect of this musical genre that you can’t not be fascinated by: the dance. We were very lucky to have found some people who can still do the typical moves, and with them dancing in front of the record sleeves (and sometimes inside of them) we bring you our ultimate tribute to a glorious period in our Belgian musical heritage.

Matzes Mixtape Mittwoch #13

Matzes Mixtape Mittwoch

Photo Credit: S1ON cc

Die letzten vier Mixtape Mittwoche haben es nicht ins Blog geschafft, da hier ja mal wieder eine etwas ausgedehntere Dürreperiode herrschte. Nur gut, dass ihr mir natürlich alle artig bei SoundCloud folgt und deshalb nichts verpasst habt. Ab sofort gibt es meine gesammelten musikalischen Fundstücke der Woche dann auch wieder jeden Mittwoch prominent platziert an dieser Stelle.

Diesmal unter anderem mit dabei: Ein feiner Bit Funk Remix meines Lieblingssongs von The Pharcyde, leckerer französischer Syrup von Stwo, das “match made in musical heaven” Devonté Hynes und Samantha Urbani, der neue Stern am House-Himmel TCTS, einer der vielleicht besten Remixe des Jahres von DJ Koze für Mount Kimbie, “Sexmusic” von Shy Girls und zauberhafte Herbst-Melancholie von Mononoke (an die auch der Award für die tollste Textzeile geht: “You wear your party dress, but there’s no party to attend”).

Introducing: Ben Khan

Ben Khan

Kein einziger Artikel, den ich über den Londoner “Bedroom Producer” Ben Khan gelesen habe, kam ohne den fast schon obligatorisch scheinenden Vergleich zu Jai Paul aus. Das macht zwar durchaus Sinn, da eine musikalische Verwandtschaft absolut auf der Hand liegt, doch man würde dem guten Ben Unrecht tun, ihn alleine darauf zu reduzieren. In seinen zwei bisher veröffentlichten Tracks “Eden” und “Drive (Part 1)” ist überdies nämlich deutlich eine eigene Note zu erkennen, die sich allerdings schwer in Worte fassen lässt. Definitiv ein ganz heißer Kandidat für meinen “Sound of 2014″ Beitrag!

Introducing: The Acid

The Acid

“We are The Acid. We are not from Berlin.”

Viel mehr Infos finden sich auf der Facebook-Seite von “The Acid” nicht, womit das mutmaßliche Trio den Trend einer ganzen Reihe von Künstlern fortsetzt, ganz bewusst mit dem Mysterium um die eigene Herkunft zu kokettieren. Solche an sich eher müßigen Marketing-Spielchen werden jedoch ganz schnell nebensächlich, wenn der musikalische Output so hochwertig ist wie in diesem Fall. Beim Hören der Debüt-EP “The Acid” (war ja klar), schießen mir Namen wie The xx, James Blake oder Nicolas Jaar in Kopf, was nun wahrlich nicht die schlechtesten Referenzen sind. Unten findet ihr die komplette EP im Stream sowie das Video zum Opener “Animal”.

Neues Cut Copy Album “Free Your Mind” im Stream + Video zum Titeltrack mit Alexander Skarsgård

Cut Copy - Free Your Mind Album Cover

Der Album-Stream zu Cut Copys “Free Your Mind” dürfte demnächst versiegen, da die vierte Platte der Australier seit heute weltweit erhältlich ist und bereits ihren Weg auf die einschlägigen Plattformen wie Rdio, Spotify und Co. gefunden hat. Dennoch habe ich ihn hier mal noch mit rein genommen. Das großartige Video zum Titeltrack mit Alexander Skarsgård in der Hauptrolle wird uns wohl auch darüber hinaus erhalten bleiben.

Neue Musikvideos #97.2

Weiter geht es mit Teil 2 der Musikvideo-Rundschau aus September und Oktober, nun mit The Magician, Method Man x Adam F x Doctor P, Movement, Naysayer & Gilsun, No Regular Play, Pompeya, Ryan Hemsworth, SOHN, Washed Out und Wave Racer.

The Magician – When The Night Is Over” (feat. Newtimers)

Method Man x Adam F x Doctor P – The Pit

Movement – Us

Gimme some more!

Neue Musikvideos #97.1

“Überforderung” ist eines der prägenden Stichworte, die mein Dasein derzeit charakterisieren, was sich aktuell in einer fiesen Erkältung niederschlägt. Diese gibt mir immerhin die Gelegenheit, mir den ganzen liegengebliebenen Kram der vergangenen mittlerweile fast zwei Monate ins Blog zu kleben. Den Auftakt machen jede Menge Musikvideos, die ich vorsichtshalber auf zwei Beiträge verteilt habe, um eure Browser nicht ins Flash-Nirwana zu befördern. Teil eins wartet mit Black Milk, Bondax, Deerhunter, Disclosure x Flume, Dream Koala, FKA Twigs, Holy Ghost!, Jonas Rathsman, Kaytranada und Lxury auf.

Black Milk – Sunday’s Best / Monday’s Worst

Bondax – Giving It All

Deerhunter – Back To the Middle

Gimme some more!

Neue Musikvideos #96

Wie mittlerweile üblich, starte ich nach kurzer Pause wieder mal mit den ganzen zwischenzeitlich erschienen Musikvideos. Ich möchte meinen, dass die Qualitätsdichte diesmal besonders hoch ist, weswegen ihr euch guten Gewissens zurücklehnen und eins nach dem anderen genießen könnt. Im Angebot habe ich BANKS, Crystal Stilts, Danny Brown, ETML, FCL, Gold Panda, Holy Models, Joe Goddard & Boris Dlugosch, MØ & Diplo, Oceaán, Still Corners, Tensnake (gleich 2x) und Whinnie Williams.

BANKS – Waiting Game

Crystal Stilts – Star Crawl

Danny Brown – ODB

ETML – Bind Me

Gimme some more!

Verlosung: 1×2 Tickets für das Stil vor Talent Festival (Rummelsburg Berlin)

Stil vor Talent Festival // Rummelsburg Berlin

Der Open-Air-Sommer neigt sich langsam aber sicher seinem unvermeidlichen Ende entgegen, doch bevor es endgültig soweit ist, lässt es das Berliner Label Stil vor Talent kommenden Sonntag in der Rummelsburg Berlin noch einmal so richtig krachen. Für ihr diesjähriges Stil vor Talent Festival haben sie erneut ein namhaftes Line-up auf die Beine gestellt. So werden unter anderem Lexy & K-Paul (live), Oliver Koletzki und Wankelmut die Gerhörgänge und Tanzbeine der feierwilligen Besucher in Verzückung versetzen. Komplettiert wird das ganze von Oliver Schories, Marlon Hoffstadt & HRRSN (live), Fran (live), Teenage Mutants, Jonas Mantey (live) und Ryan Dupree.

Bei mir könnt ihr 1×2 Tickets für das Festival abstauben, wofür ihr nichts weiter tun müsst, als Fan von Cinematze auf Facebook zu werden und mir anschließend eine E-Mail mit dem Betreff “Stil vor Talent” an die info[at]cinematze.de zu schicken. Teilnahmeschluss ist Donnerstag, der 5. September um 12 Uhr. Viel Erfolg!

Stil vor Talent Festival Flyer

Möglich gemacht wird dieses Gewinnspiel von Sennheiser, die mit ihrem Web-TV-Magazin für Musik, Sound und Lifestyle “musicmix powered by Sennheiser” vor Ort sein werden und sämtliche Highlights des Spektakels für die Folge vom 12. September im “musicmix”-Channel auf tape.tv einfangen werden.

Video: Daft Signz (Daft Punk x Sign Spinning)

Every wednesday at a suburban Los Angeles park in North Hollywood, a group of talented individuals come together to create a form of self-expression you may have never experienced before: a mind-blowing synthesis of sign spinning and street dance.

Tanzende Typen in L.A., die währenddessen wahnwitzig Werbeschilder umherwirbeln. Das ganze zu Daft Punks neuer Single “Lose Yourself to Dance”. Nuff said.

Matzes Mixtape Mittwoch #7 und #8

Matzes Mixtape Mittwoch

Photo Credit: S1ON cc

Mangels Zeit und Konsequenz gibt es heute mal wieder zwei Tapes auf einmal. Ihr solltet mir dringend bei SoundCloud folgen, dann seid ihr was meine Mixtapes angeht definitiv immer auf dem neuesten Stand. Außerdem findet ihr die aktuelle Ausgabe auch stets hier im Footer. Noch drei Anspieltipps (für mehr bin ich aktuell zu müde) – der Uhrzeit angemessen allesamt etwas ruhiger: Nas mit “If I Ruled The World” im Remix von Stwo & Fitzroy, der Blackbird Blackbird Remix von A$AP Rockys “Fashion Killa” und die phänomenale Abwandlung von Carly Rae Jepsens höllischem Ohrwurm “Call Me Maybe” durch SAINT PEPSI.