Mein Tipp für den perfekten Start ins kommende Wochenende: Ab kurz nach 21 Uhr überträgt ARTE Live Web den kompletten Auftritt von The Rapture aus dem Stereolux in Nantes. Ich selbst werde Luke Jenner & Co am Sonntag in Heidelberg zum zweiten Mal in diesem Jahr live erleben und freue mich bereits wie ein kleines Kind darauf.
An den vergangenen beiden Tagen zeigte Arte die preisgekrönte dreiteilige TV-Miniserie “Carlos” von Olivier Assayas, welche nun für sieben Tage komplett in der dortigen Mediathek zu finden ist. Das Biopic über Ilich Ramírez Sánchez alias Carlos, einer der berüchtigtsten Terroristen der siebziger Jahre, hat eine Gesamtlaufzeit von stolzen 330 Minuten und ist in dieser Fassung somit deutlich länger als die für die große Leinwand zurecht geschnittene Version.
Den frivolen Kult-Zeichentrickfilm “Fritz The Cat” könnt ihr euch seit heute für sieben Tage in voller Länge in der Arte Mediathek anschauen. Falls ihr den Film noch nicht kennt, solltet ihr auf die Beschreibung bei Arte verzichten, da sie einiges vom Plot preisgibt.
A persiflage on the protest movements of the 60s. Its hero is the bold and sex-obsessed tom-cat Fritz the Cat, as created by the legendary underground artist Robert Crumb. Quitting university Fritz the Cat wanders through the hash, Black Panther and Hell’s Angels scenes to find to himself.
Nun hätte ich doch fast vergessen, euch den vierten und letzten Teil der Sasori-Reihe ans Herz zu legen. “Grudge Song” könnt ihr euch noch bis kommenden Freitag bei Arte+7 in voller Länge anschauen.
Auf der Flucht vor der Polizei findet Matsu Hilfe bei Kudo, der sie pflegt und ihr eine schützende Unterkunft bietet. Er selbst wurde nach einem Studentenaufstand von der Polizei schwer misshandelt und möchte nun die verwundete Schönheit vor der Justiz schützen. Doch die Polizei ist ihnen unerbittlich auf den Fersen. Kudo wird gefasst und soll durch Folter Matsus Aufenthaltsort verraten. Er schweigt beharrlich, führt die Polizei aber trotz allem unwissentlich zu Matsu. Während einer Schießerei gelingt den Beiden die Flucht vor der Polizei. Als aber die Frau des aggressiven Inspektors Kodama bei einer Geiselnahme tödlich verunglückt, lässt sich die Rachelust des Inspektors auf Matsu nicht mehr zügeln.
Zur gleichen Zeit entdecken Matsu und Kudo ihre Gefühle füreinander. Kudo wird indes von der Polizei ein weiteres Mal gefasst und es dauert nicht lange, bis auch Sasori gefunden wird. Hat Kudo sie verraten? Sasori ist mit dringenderen Problemen konfrontiert, denn auf sie wartet die Todesstrafe. Inspektor Kodama will sich trotzdem nicht auf das Gefängnis verlassen und schmuggelt Matsu zu einem entlegenen Galgen. Bei dem Versuch, sie zu erhängen, findet er jedoch selbst den Tod. Matsu steht nun der Weg frei, und ihre Rache richtet sich ausgerechnet an ihren Ex-Geliebten Kudo …
Teil drei der Sasori-Reihe, “Den of the Beast”, ist nach Ausstrahlung nun ebenfalls bis Ende nächster Woche in der Arte-Mediathek zu finden. Der vierte und letzte Teil folgt dann vermutlich am kommenden Donnerstag.
Inspektor Kondo traut seinen Augen kaum: Die berüchtigte Gefängnisinsassin Sasori sitzt ihm in der U-Bahn gegenüber. Doch die Festnahme misslingt. Der ehrgeizige Inspektor setzt nun alles daran, Sasori zur Strecke zu bringen. Bald sind die Mauern Tokios voll von Suchplakaten und Polizeipatrouillen durchkämmen die Stadt.
Matsu findet Zuflucht bei der Prostituierten Yuki, doch beide geraten in die Fänge der grausamen Unterweltlady Tanida, die junge Frauen zu ihrem Vergnügen foltert. Auch wenn sie selbst vom Gesetz gejagt wird, lässt Sasori, die Rächerin, das nicht ungesühnt.
Wie erwartet, fand auch der zweite Teil der Sasori-Reihe seinen weg in die Arte-Mediathek und kann dort noch bis kommenden Donnerstag in voller Länge angeschaut werden. Hier geht’s zum Trailer.
Nicht ohne Grund fürchtet der sadistische Inspektor Goda die berühmteste Insassin seines Gefängnisses, die enigmatische, schweigsame Matsu. Deshalb hält er sie in Isolationshaft und versucht immer wieder, ihren Willen zu brechen.
Doch bei der ersten Gelegenheit benutzt Matsu ein selbstgeschliffenes Messer und sticht auf Goda ein. Damit erreicht sie jedoch nur, dass unter den Gefangenen des Frauenknasts eine Revolte ausbricht und Goda bis aufs Blut gereizt ist. Er befiehlt den Wächtern, Matsu zu vergewaltigen und lässt alle Gefängnisinsassinnen dabei zusehen.
Doch Matsu gibt sich nicht geschlagen. Sie entkommt mit sechs weiteren, inhaftierten Frauen – alles Mörderinnen und zugleich Opfer männlicher Gewalt – und begibt sich mit ihnen auf einen Rachefeldzug gegen die Wächter und die Männerwelt im Allgemeinen. Goda bleibt ihnen zwar zunächst auf den Fersen, doch dann gelingt es Matsu, den Spieß umzudrehen…
Wieder mal eine cineastische Perle in der Arte Mediathek: “Scorpion”, der erste Teil der Sasori-Reihe, welche absoluten Kultstatus innerhalb des Women-in-Prison Subgenres genießt und zu einer der zahlreichen Inspirationsquellen von Quentin Tarantino’s “Kill Bill” Saga zählt, kann ab sofort für sieben Tage in voller Länge online gestreamt werden.
Nachdem sie von ihrem Geliebten Sugimi, einem verbrecherischen Polizeibeamten, der sie als Spitzel benutzte, verraten wurde, möchte sich Nami Matsushima an ihm rächen. Bei dem Versuch wird sie jedoch verhaftet und in eines der härtesten Zuchthäuser Japans eingesperrt. Nach einem erfolglosen Fluchtversuch mit der Mitinsassin Yuki wird der Aufenthalt im Gefängnis immer gewalttätiger. Nun wird sie nicht nur von den selbstgerechten Aufsehern gefoltert und gedemütigt, sondern muss auch die Übergriffe von ihren sadistischen Mitinsassinnen ertragen, da diese seit ihrer Flucht unter Kollektivstrafen leiden müssen. Nami Matsushima wird zu Sasori, dem Skorpion, der scheinbar alles duldet, um dann plötzlich seinen tödlichen Stachel zu benutzen.
Sogar die schlimmste Folter lässt Sasori ihren Schmerz nicht zeigen, und sie kann ihre Rachsucht durch geglückte Gegenangriffe befriedigen. Die Härte in ihren Augen lässt selbst den abgebrühtesten Wächter schwach werden. Beim kollektiven Arbeitsdienst, bei dem alle Gefangenen stundenlang Löcher buddeln und wieder zuschütten müssen, kommt es zu Unruhen unter den Insassen, die in einer Revolte gegen die Aufseher des Zuchthauses enden. Sie besetzen das Lagerhaus und fordern neben Essen und besseren Haftbedingungen auch die Übergabe von Nami Matsushima ein, die nicht bei ihnen ist, um sie aufs Neue foltern zu können. Den Wärtern gelingt es, die von den Frauen besetzten Lagerhallen zu stürmen, und Nami kann während dieses Durcheinanders fliehen. Nach langem Leiden kann sie endlich in Freiheit Rache an ihren Peinigern üben.
Das der Film wegen Jugendschutz-Gedöns erst ab 23 Uhr angeschaut werden kann, müsst ihr euch bis dahin mit dem Trailer begnügen:
Der zweite Teil der Sasori Reihe, “Jailhouse 41″, läuft übrigens nächste Woche ebenfalls bei Arte, und ich gehe stark davon aus, dass auch dieser seinen Weg in die Mediathek finden wird.
Wer noch auf der Suche nach einer Abendplanung für den heutigen Samstag ist und dabei die eigenen vier Wände dem Club vorzieht, dem empfehle ich einen Blick auf den dänischen Animationsfilm “Princess” zu werfen, welcher derzeit für sieben Tage in der Arte Mediathek zum Streamen bereit steht. Ich habe den Film vor einigen Jahren auf den Fantasy Filmfest Nights gesehen, und er blieb mir in ziemlich guter Erinnerung. Allerdings handelt es sich um eher schwer verdauliche Kost, weshalb der Stream auch nur zwischen 23 und 5 Uhr funktioniert (meh).
UPDATE: Gestern vergessen zu erwähnen, aber Eay wies mich zum Glück gerade in den Kommentaren darauf hin: Regisseur Anders Morgenthaler dürfte einigen von euch bestens vom täglichen Comicstrip Wulffmorgenthaler bekannt sein.
August, ein junger Missionar, kehrt nach Dänemark zurück um sich um die Tochter seiner an einer Überdosis verstorbenen Schwester Christina zu kümmern. Mia, Augusts Nichte, ist durch das Umfeld der Pornoindustrie, in der ihre Mutter als Star gefeiert wurde, schwer verhaltensgestört, da sie sexuell missbraucht wurde. August nimmt sie zu sich und beginnt einen grausamen Rachezug gegen die Pornofirma, die das Leben seiner Schwester und seiner Nichte zerstörte.
Monty Python Wochen bei Arte! Nach “Die Ritter der Kokosnuss” steht nun mit “Das Leben des Brian” ein weiterer Klassiker der britischen Komikertruppe für sieben Tage in der Arte Mediathek bereit.
“Wir sind die Ritter, die immer sagen: Nie!” – Der Monty Python Klassiker “Die Ritter der Kokosnuss” geht immer und kann für die kommenden sieben Tage in der Arte Mediathek genossen werden.