Archiv für das Tag ‘Coen Brothers’

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Review-Adventskalender #5: True Grit

Cinematze Review-Adventskalender #5

Anmerkung: Das mit den verspäteten Türchen wird vermutlich noch öfter vorkommen, denn der Adventskalender gestaltet sich zeitintensiver als ich dachte. Ich garantiere jedoch, dass an Heilig Abend alle 24 Reviews im Blog zu finden sein werden. ☺

True Grit“You must pay for everything in this world, one way and another. There is nothing free, except the grace of God.”

Nachdem ich zuletzt von “A Serious Man” ziemlich enttäuscht war, schaffen es die Gebrüder Coen mit “True Grit” diesmal auch nur deshalb auf meine Jahresbestenliste, da so ein Adventskalender bekanntlich 24 Türchen hat, womit auch Platz für einige nicht ganz so herausragenden Filme bleibt. Objektiv betrachtet gibt es an dem Western kaum etwas auszusetzen: Die Darsteller, allen voran die fantastische Neuentdeckung Hailee Steinfeld, sind gut aufgelegt (Jeff Bridges als chronisch nuschelnder Marshall Rooster Cogburn vielleicht stellenweise sogar zu gut), die Coen’schen Dialoge sind gewohnt pointiert und treffsicher, Inszenierung und Kamera sind über jeglichen Zweifel erhaben. Dennoch hinterließ der Film beileibe nicht einen derart prägenden Eindruck bei mir, wie seinerzeit etwa Miller’s Crossing oder Fargo.

Zum Inhalt: Der Vater der erst 14-jährigen Mattie Ross wurde von einem Tagelöhner names Tom Chaney kaltblütig ermordet, woraufhin das Mädchen erbitterte Rache geschworen hat. Sie wirbt den abgehalfterten Marshall Rooster Cogburn an, der ihr bei der Suche nach dem Mörder behilflich sein soll. Zu dem ungleichen Paar stößt darüber hinaus noch der Texas Ranger LaBoeuf hinzu, der aufgrund eines weiteren Mordes hinter Chaney her ist. Zu dritt nehmen sie die Verfolgung auf…

Es sei vorangestellt, dass ich weder die Literaturvorlage, noch das 1969er Original kenne, für das John Wayne damals übrigens seinen einzigen Oscar erhielt. Insofern konnte ich die 2010er Variante von “True Grit” mit einer größtmöglichen Unbefangenheit angehen. Meine Vermutung ist, dass der Ausgangsstoff, an den sich die Coens angeblich sehr genau hielten, offenbar bereits nicht viel Substanz bietet, denn in Sachen Story passiert während der gesamten 110 Minuten Laufzeit nicht allzu viel. Stattdessen punktet der Film mit großartigen Bildern und atemberaubenden Landschaftsaufnahmen, der nötigen charakterlichen Tiefe seiner Figuren, die sie über gängige Western-Stereotypen hinaus gehen lässt sowie – natürlich – mit den Dialogen.

Hierin wird auch schon mein im Grunde genommen einziger, doch leider recht schwerwiegender Kritikpunkt deutlich, der vermutlich sogar ein wenig unfair ist. Es handelt sich nun mal um einen Coen-Film und dabei denke ich eben nicht in erster Linie an exzellentes Handwerk, sondern an das Schräge, das Absurde, das Überraschende, welches sich für gewöhnlich in ihren Arbeiten findet. An manchen Stellen wird dies zwar angedeutet und der Film wird zu einer Art Mashup, indem er den Balanceakt zwischen Screwball-Komödie und klassischem Western wagt. Letzten Endes bleibt “True Grit” jedoch für meinen Geschmack schlicht zu glatt.

Dies mag nun alles schlechter klingen, als der Film tatsächlich ist, daher möchte ich dieses Review mit folgendem versöhnlichen Zitat von Roger Ebert schließen: “I’m surprised the Coens made this film, so unlike their other work, except in quality.” Wer das Genre mag und nicht ganz so kritisch ist wie ich, wenn es um die Filme der Coen Brüder geht, der darf die Wertung durchaus höher ansetzen.

Rating: ★★★★★★★½☆☆ 

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Quentin Tarantino vs. Coen Brothers Ausstellung

Quentin vs. Coens Art Show

Schöne neue Ausstellung von Spoke Art, deren Wes Anderson Ausstellung “Bad Dads” kürzlich bereits die Runde machte: “Quentin vs. Coen Art Show”. Auf ihrem Blog findet ihr bereits eine kleine Vorschau auf die Ausstellungsobjekte, nach der Eröffnung werden sämtliche Artworks in ihrem Online-Shop zu sehen sein. Unten noch meine beiden bisherigen Favoriten.

Mia Wallace by Jason Levesque
“Mia Wallace” von Jason Levesque

Kill Bill by Joshua Budich
“Kill Bill” von Joshua Budich

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True Grit Graphic Novel “Heimtückisches Verbrechen”

True Grit

Die Graphic Novel “Heimtückisches Verbrechen” (“Mean Business”) zeigt die Ereignisse, welche Marshall Reuben J. Cogburn alias Jeff Bridges zu Beginn des neuen Coen Films “True Grit” während der Anhörung im Gerichtssaal schildert. Ihr könnt sie euch entweder bei myComics.de im Reader anschauen, oder direkt auf der offiziellen Homepage des Films als PDF runterladen. Gezeichnet wurde das ganze vom Briten Christian Wildgoose.

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Epic Coen Brothers Infographic: The Coenfographic

The Coenfographic

Oben seht ihr einen kleinen Ausschnitt aus der gigantischen Coen Brüder Infografik “The Coenfographic”, welche die wiederkehrenden Schauspieler in den Filmen der Coens aufzeigt. Hier in groß anschauen und dann den zugehörigen Blogeintrag lesen, in dem der Macher Tom Mueller seine Motivation erläutert:

During the holidays I went through my DVD shelf, and re-watched a few of my favourite Coen Brothers films (Millers Crossing — still one of my favourite gangster films, O Brother Where Art Thou, Fargo and No Country For Old Men) and I noticed that the Coens have a knack for ‘repurposing’ actors in their movies. So, with nothing else to do — and letting myself buy into the trend of fan-made infographics (not that I’m a stranger to those) I decided to try my hand at mapping out the Coen filmography and map out the most prevailing actors throughout the years by film (each colour-coded) featuring the correct movie logo/brand and as an added extra some sideline award stats — and to top it off I created a custom typeface for the heading.

(via Die Fünf Filmfreunde)

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True Grit Trailer

True Grit

Das Filmjahr 2010 wäre nicht komplett, ohne eine neuen Film der Gebrüder Coen. Mit dem Western-Remake “True Grit” steht dieser nun in den Startlöchern (bei uns läuft er allerdings erst in der zweiten Januarwoche 2011 an). Während im gleichnamigen Original aus dem Jahr 1969 unter anderem John Wayne, Robert Duvall und Dennis Hopper zu sehen waren, setzt sich der ebenfalls hochkarätige Cast des Remakes aus Jeff Bridges, Matt Damon, Josh Brolin und Newcomerin Hailee Steinfeld zusammen.

Fourteen-year-old Mattie Ross’s (Hailee Steinfeld) father has been shot in cold blood by the coward Tom Chaney (Josh Brolin), and she is determined to bring him to justice. Enlisting the help of a trigger-happy, drunken U.S. Marshal, Rooster Cogburn (Jeff Bridges), she sets out with him — over his objections — to hunt down Chaney. Her father’s blood demands that she pursue the criminal into Indian territory and find him before a Texas Ranger named LeBoeuf (Matt Damon) catches him and brings him back to Texas for the murder of another man.

Wer – wie ich – Trailer, in denen relativ viel von der Handlung zu sehen ist, nicht besonders mag, dem sei eher der Teaser empfohlen, denn der tatsächliche Trailer zeigt für meinen Geschmack eigentlich zu viel.

True Grit Trailer

True Grit Teaser

(via /Film)

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A Woman, A Gun And A Noodle Shop Trailer

In der Regel ist es ja Hollywood, das sich erfolgreiche asiatische oder europäische Filme ausguckt um dann – meist grottige – Remakes daraus zu machen. Im Fall von “A Woman, A Gun And A Noodle Shop” verhält es sich jedoch genau umgekehrt: Der Film von “Hero” und “House of Flying Daggers” Regisseur Zhang Yimou basiert auf “Blood Simple”, dem Klassiker der Coen Brüder aus dem Jahr 1984. Nach dem schrägen, quietschbunten Trailer zu urteilen, könnte das Unterfangen durchaus von Erfolg gekrönt sein.

Wang is a miserable yet cunning noodle shop owner in a desert town in China. Feeling neglected, Wang’s wife secretly goes out with Li, one of his employees. A timid man, Li reluctantly keeps the gun the landlady bought for ‘killing her husband later’. However, not a single move they make escapes the boss’s notice, and he decides to bribe patrol officer Zhang to kill the illicit couple. It looks like a perfect plan: the affair will come to a cruel but satisfying end… or so he thinks, but the equally wicked Zhang has an agenda of his own that will lead to even more violence…

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Snowman’s Land Trailer

Die deutsche Antwort auf Fargo? Der Trailer zu “Snowman’s Land” erinnert zwangsläufig ein wenig an das rabenschwarze Meisterwerk der Gebrüder Coen und macht in der Tat einen ziemlich passablen Eindruck.

Walter, ein glückloser Auftragskiller, soll für den ehemaligen Unterweltboss Berger einen Job erledigen. Dieser lebt seit Jahren abgeschieden in den Bergen weit im Osten, und hat dort Ärger mit den Einheimischen. Zusammen mit seinem labilen Berufskollegen Micky soll Walter in Bergers Abwesenheit auf dessen Villa und seine junge Ehefrau Sibylle aufpassen. Was zunächst mehr nach bezahltem Urlaub in verschneiter Bergkulisse als nach Arbeit aussieht, wird schlagartig kompliziert, als Sibylle durch ein dummes Missgeschick ums Leben kommt. Um nicht für das plötzliche Ableben der Gattin verantwortlich gemacht zu werden, lassen Walter und Micky die Leiche verschwinden und legen eine falsche Fährte. Doch damit gehen die Probleme erst richtig los…

(via Twitch)

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Neues von Wes Anderson und den Coen Brüdern

So geht’s ja nun wirklich nicht! Da gibt es famose Trailer zu den neuen Filmen einiger meiner Lieblingsregisseure und ich erwähne das hier mit keiner Silbe. Höchste Zeit also!

Zunächst wären da die Gebrüder Coen, die mit “No Country for Old Men” und “Burn After Reading” wieder vollends zurück in der Spur sind. Ihr neuster Streich “A Serious Man” ist recht unprominent besetzt und bekam zudem einen ziemlich wirren ersten Trailer spendiert, der aber gerade deshalb so großartig ist. Zum Takt des Kopfes des Protagonisten, der gegen eine Wand geschlagen wird, werden verschiedene Filmszenen und -dialoge aneinandergereiht und teilweise wiederholt. Inhaltlich erfährt man so gut wie nichts, ein Umstand, der durchaus begrüßenswert ist. Hier noch die Kurzzusammenfassung:

A black comedy set in 1967 and that centers on Larry Gopnik, a Midwestern professor who watches his life unravel when his wife prepares to leave him because his inept brother won’t move out of the house.

Der zweite Trailer ist für Wes Anderson’s “Fantastic Mr. Fox”, einem Stop-Motion Film, der auf einem Kinderbuch von Roald Dahl basiert und mich anfangs so gar nicht interessieren wollte. Das hat sich mit dem Erscheinen des Trailers allerdings schlagartig geändert, denn zum einen scheint der einzigartige Anderson Humor auch in Stop-Motion gut zu funktioniere n,und außerdem kann sich die Liste der Voice Actor mit George Clooney, Meryl Streep, Owen Wilson, Jason Schwartzman, Bill Murray und Willem Dafoe mehr als sehen lassen!

(via First Showing)

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Burn After Reading Trailer

“The back of the car. Not the rear entry situation.” (George Clooney)

Nach ihrem ebenso brutalen wie genialen “No Country For Old Men” begeben sich die Gebrüder Coen mit ihrem neusten Streich wieder auf komödiantisches Terrain. Nachdem sie hier mit “Ladykillers” zuletzt eher enttäuschten, schickt sich der hochkarätig besetzte “Burn After Reading” an, dieses Missgeschick wieder auszubügeln.

(via)

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David Cronenberg. Joel und Ethan Coen. Trailer.

Man vergebe mir die Überschrift, ich bin noch nicht allzu lange wach. Dennoch will ich niemandem den Trailer zum kommenden Film von David Cronenberg, “Eastern Promises” vorenthalten. Als Zugabe gibt’s den Trailer zu “No Country for old Man”, dem jüngsten Werk der Coen Brüder, die nach den Enttäuschungen “Ein unmöglicher Härtefall” und “Ladykillers” hoffentlich wieder zu alter Form finden. Jeweils auf die Herrschaften klicken zum Anschauen.

Eastern Promises Trailer

No Country for old Man Trailer