Filth Poster + Teaser Trailer

Filth Poster

James McAvoy macht eine fast schon erschreckend glaubwürdige Figur als bipolarer Junkie-Cop in der Verfilmung von Irvine Welshs “Filth”. Wenn das Poster und der erste Teaser Trailer aus UK als Indikatoren taugen, dürfte das Resultat ähnlich versaut und schamlos ausfallen wie die literarische Vorlage des Trainspotting-Autors.

Trance Trailer

A fine art auctioneer mixed up with a gang joins forces with a hypnotherapist to recover a lost painting. As boundaries between desire, reality and hypnotic suggestion begin to blur the stakes rise faster than anyone could have anticipated.

Der Trailer zu “Trance” von Danny Boyle ist der erste bloggenswerte in 2013. Oberflächlich betrachtet geht es um einen Kunstraub, doch natürlich sind die Dinge etwas komplexer, als sie auf den ersten Blick erscheinen mögen. Herausragend geschnitten wartet der zweiminütige Preview-Clip mit tollen Bildern sowie einer wie gewohnt bezaubernden (und erfreulich freizügigen) Rosario Dawson auf. Für die männlichen Parts sind James McAvoy als Protagonist sowie Vincent Cassel in seiner Paraderolle als fieser Gangster zuständig. Dürfte großartig werden.

Review-Adventskalender #7: X-Men: First Class

Cinematze Review-Adventskalender #7

X-Men: First Class- “We have it in us to be the better men.”
- “We already are.”

Die X-Men Franchise wies in den vergangenen Jahren eine erstaunlich hohe Parallelität zu einer weiteren Marvel-Filmreihe auf, nämlich zur Spider-Man Trilogie: Teil 1 war gut, Teil 2 sehr gut und Teil 3 miserabel, was jeweils dazu führte, dass ein Reboot der Franchise beschlossen wurde. Der einzige Unterschied besteht darin, dass bei den X-Men noch eine kleine Extra-Grausamkeit namens “Origins: Wolverine” dazwischen geschoben wurde. Mit “X-Men: First Class” von “Kick-Ass” Regisseur Matthew Vaughn ist besagter Reboot nun erfolgt und ich kann festhalten: Wenn Marc Webb mit “The Amazing Spider-Man” ein ähnlich gelungenes Resultat abliefert, dürfen sich alle Fans der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft bereits auf kommenden Sommer freuen.

“X-Men: First Class” ist Anfang der sechziger Jahre zur Zeit der Kubakrise angesiedelt und handelt – wie der Titel bereits andeutet – von den Anfängen der X-Men und der Bruderschaft der Mutanten. Professor Charles Xavier und Eric Lehnsherr, die späteren Professor X und Magneto, entdecken gerade erst das Potential ihrer Kräfte und kämpfen damals noch gemeinsam im Auftrag der misstrauischen US-Regierung gegen Sebastian Shaw, der die Kubakrise gezielt heraufbeschworen hat um auf diese Weise das ultimative Ziel eines jeden Superschurken zu erreichen: die gute alte Weltherrschaft.

Dabei ist die größte Stärke von “X-Men: First Class” zugleich auch seine größte Schwäche: Im Grunde könnte der Film genauso gut “X-Men Origins: Professor X & Magneto” heißen, denn die zahlreichen weiteren Mutanten bleiben – vor allem wenn man sie nicht bereits aus den Comics kennt und entsprechend einordnen kann – großteils sehr blass und austauschbar. Lediglich Jennifer Lawrence als Raven/Mystique, Nicolas Hoult als Hank/Beast und January Jones als Emma Frost gelingt es, ihren Figuren eine gewisse Tiefe zu verleihen und mir somit positiv in Erinnerung zu bleiben. Den Rest hatte ich bereits nach Filmende direkt wieder vergessen. Im Vordergrund steht ganz klar die Charakter- und Beziehungsentwicklung der beiden einstigen engen Freunden und späteren verbitterten Gegner.

Ein besonderes Lob gebührt dabei James McAvoy und Michael Fassbender, die mit ihrer Leinwandpräsenz und Chemie in den gemeinsamen Szenen dafür sorgen, dass man der erstaunlich action-armen Comic-Verfilmung (eine willkommene Überraschung angesichts des Overkills in “The Last Stand”) ihre zweistündige Dauer zu keinem Zeitpunkt anmerkt. Ähnlich charismatisch tritt auch Kevin Bacon als Widersacher der beiden auf, der die Figur des Sebastian Shaw stark überzeichnet und an der Grenze zur Lächerlichkeit spielt, jedoch ohne diese feine Linie jemals zu überschreiten. Kritisch anzumerken bleibt in diesem Zusammenhang das Ende, welches angesichts des sorgsam aufgebauten Beziehungsgeflechts zwischen Charles und Eric überhastet wirkt und sichtlich bemüht ist, alle Figuren auf ihren von der Story vorbestimmten Pfad zu führen (was teilweise mehr wie ein unsanftes Stoßen rüberkommt).

Zu guter Letzt möchte ich noch erwähnen, dass der Film eine der wohl lustigsten Szenen des gesamten Filmjahres enthält, die alleine es schon wert ist, ihn gesehen zu haben.

Wertung: ★★★★★★★½☆☆ 

X-Men: First Class UK Trailer

Der UK-Trailer zu “X-Men: First Class” hat ein paar neue Szenen zu bieten, die den Gesamteindruck ein wenig runder und auch positiver machen. Skeptisch bleibe ich allerdings nach wie vor.

FIRST CLASS charts the epic beginning of the X-Men saga, and reveals a secret history of famous global events. Before mutants had revealed themselves to the world, and before Charles Xavier and Erik Lehnsherr took the names Professor X and Magneto, they were two young men discovering their powers for the first time. Not archenemies, they were instead at first the closest of friends, working together with other Mutants (some familiar, some new), to prevent nuclear Armageddon. In the process, a grave rift between them opened, which began the eternal war between Magneto’s Brotherhood and Professor X’s X-Men.

(via Empire Online)