Warm Bodies Trailer

Mit Jonathan Levine scheint man den passenden Regisseur für die Zom-Rom-Com “Warm Bodies” gewählt zu haben, denn mit seinen drei bisherigen Filen, “All the Boys Love Mandy Lane”, “The Wackness” und “50/50″, hat der junge Filmemacher bewiesen, dass er sich durchaus auf die Kombination verschiedener Genres versteht.

R (Hoult) is a zombie. After a zombie apocalypse, he shambles across an America filled with collapsed buildings, rusted cars, shattered windows, and abandoned high-rises. He can only grunt or moan and craves human brains to get high on their memories. After eating the brains of a suicidal teen, R is overcome with love for the teen’s companion, Julie Grigio (Palmer). R rescues Julie from his zombie pack and takes her back to his lair. She eventually leaves, and R follows her back to Citi Stadium, the largest remaining human refuge.

Review-Adventskalender #7: X-Men: First Class

Cinematze Review-Adventskalender #7

X-Men: First Class- “We have it in us to be the better men.”
- “We already are.”

Die X-Men Franchise wies in den vergangenen Jahren eine erstaunlich hohe Parallelität zu einer weiteren Marvel-Filmreihe auf, nämlich zur Spider-Man Trilogie: Teil 1 war gut, Teil 2 sehr gut und Teil 3 miserabel, was jeweils dazu führte, dass ein Reboot der Franchise beschlossen wurde. Der einzige Unterschied besteht darin, dass bei den X-Men noch eine kleine Extra-Grausamkeit namens “Origins: Wolverine” dazwischen geschoben wurde. Mit “X-Men: First Class” von “Kick-Ass” Regisseur Matthew Vaughn ist besagter Reboot nun erfolgt und ich kann festhalten: Wenn Marc Webb mit “The Amazing Spider-Man” ein ähnlich gelungenes Resultat abliefert, dürfen sich alle Fans der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft bereits auf kommenden Sommer freuen.

“X-Men: First Class” ist Anfang der sechziger Jahre zur Zeit der Kubakrise angesiedelt und handelt – wie der Titel bereits andeutet – von den Anfängen der X-Men und der Bruderschaft der Mutanten. Professor Charles Xavier und Eric Lehnsherr, die späteren Professor X und Magneto, entdecken gerade erst das Potential ihrer Kräfte und kämpfen damals noch gemeinsam im Auftrag der misstrauischen US-Regierung gegen Sebastian Shaw, der die Kubakrise gezielt heraufbeschworen hat um auf diese Weise das ultimative Ziel eines jeden Superschurken zu erreichen: die gute alte Weltherrschaft.

Dabei ist die größte Stärke von “X-Men: First Class” zugleich auch seine größte Schwäche: Im Grunde könnte der Film genauso gut “X-Men Origins: Professor X & Magneto” heißen, denn die zahlreichen weiteren Mutanten bleiben – vor allem wenn man sie nicht bereits aus den Comics kennt und entsprechend einordnen kann – großteils sehr blass und austauschbar. Lediglich Jennifer Lawrence als Raven/Mystique, Nicolas Hoult als Hank/Beast und January Jones als Emma Frost gelingt es, ihren Figuren eine gewisse Tiefe zu verleihen und mir somit positiv in Erinnerung zu bleiben. Den Rest hatte ich bereits nach Filmende direkt wieder vergessen. Im Vordergrund steht ganz klar die Charakter- und Beziehungsentwicklung der beiden einstigen engen Freunden und späteren verbitterten Gegner.

Ein besonderes Lob gebührt dabei James McAvoy und Michael Fassbender, die mit ihrer Leinwandpräsenz und Chemie in den gemeinsamen Szenen dafür sorgen, dass man der erstaunlich action-armen Comic-Verfilmung (eine willkommene Überraschung angesichts des Overkills in “The Last Stand”) ihre zweistündige Dauer zu keinem Zeitpunkt anmerkt. Ähnlich charismatisch tritt auch Kevin Bacon als Widersacher der beiden auf, der die Figur des Sebastian Shaw stark überzeichnet und an der Grenze zur Lächerlichkeit spielt, jedoch ohne diese feine Linie jemals zu überschreiten. Kritisch anzumerken bleibt in diesem Zusammenhang das Ende, welches angesichts des sorgsam aufgebauten Beziehungsgeflechts zwischen Charles und Eric überhastet wirkt und sichtlich bemüht ist, alle Figuren auf ihren von der Story vorbestimmten Pfad zu führen (was teilweise mehr wie ein unsanftes Stoßen rüberkommt).

Zu guter Letzt möchte ich noch erwähnen, dass der Film eine der wohl lustigsten Szenen des gesamten Filmjahres enthält, die alleine es schon wert ist, ihn gesehen zu haben.

Wertung: ★★★★★★★½☆☆