Nach seinen beiden Kurzfilmen “I’m Here” und “Scenes From The Suburbs” (eigentlich waren es sogar drei, zählt man die Langfassung des Videos zum Beastie Boys Song “Don’t Play No Game That I Can’t Win” dazu), legt Spike Jonze nun mit einem sehr schönen Stop-Motion Animationsfilm names “Mourir Auprès de Toi” nach, der in Zusammenarbeit mit der französischen Designerin Olympia Le-Tan entstand. Wie es zu dieser kam könnt ihr bei Nowness nachlesen, wo das Filmchen vorgestern seine Online-Premiere feierte.
Designer Olympia Le-Tan’s embroidered clutch-bags spring to life in director Spike Jonze’s tragicomic stop-motion animation Mourir Auprès de Toi (To Die By Your Side). On a shelf in famed Parisian bookstore Shakespeare and Company, the star-crossed love story of a klutzy skeleton and his flame-haired amour plays out amidst Le-Tan’s illustrations of iconic first-edition book covers.
Morgen kommt eine neue Ausgabe meiner gesammelten Musikvideos, doch der neuen Clip der Beastie Boys zum Song “Don’t Play No Game That I Can’t Win”, bei dem wieder einmal Spike Jonze für die Regie zuständig war, verdient eindeutig gesondert Erwähnung. Darin werden die Beasties bei einem Open-Air-Konzert von Attentätern unter Beschuss genommen, woraus sich eine abenteuerliche Verfolgungsjagd entwickelt. Verletzungsgefahr bestand während des Drehs jedoch vermutlich keine, denn das ganze wurde mit Hilfe von Actionfiguren umgesetzt.
Eine längere Version geht im Laufe der Nacht auf der offiziellen Beastie Boys Homepage online, bis dahin könnt ihr euch das von exklusiv von Funny or Die präsentierte offizielle Video anschauen.
UPDATE:
Der Vollständigkeit halber und für alle, die es sich noch nicht auf der Homepage angeschaut haben, hier der vollständige 11-minütige Director’s Cut aus dem YouTube-Kanal der Beasties.
Die neue Woche startet direkt mit großartigen Neuigkeiten: Der unter Regie von Spike Jonze entstandene Arcade Fire Kurzfilm “Scenes From The Suburbs” kann dank MUBI derzeit in voller Länge online angeschaut werden. Ein guter Zeitpunkt, um Mittagspause zu machen!
UPDATE: Der Film wurde mittlerweile auch bei YouTube hochgeladen, allerdings nicht von offizieller Seite, weshalb er dort wohl nicht allzu lange bleiben dürfte. Eingebunden habe ich ihn hier dennoch mal.
UPDATE 2: Bei Vimeo ist “Scenes From The Suburbs” ebenfalls in voller Länge aufgetaucht: Version 1, Version 2 & Version 3.
UPDATE 3: Das ging fix, die YouTube-Variante ist bereits dem Geoblock zum Opfer gefallen. Allerdings war René so awesome und hat das MP4-File bei sich hochgeladen!
Hochkarätige Ausgabe mit neuen Videos von Arcarde Fire, Ariel Pink’s Haunted Graffiti, Don Rimini, Drop The Lime, The Glass, Klaxons, Röyksopp, Twin Sister und den White Lies.
Arcade Fire – The Suburbs
Niemand Geringeres als Spike Jonze führt beim neuen Video von Arcade Fire Regie. Wer die Handlung irgendwie verwirrend findet, dem sei gesagt, dass es sich um einen Teil des kommenden Kurzfilmes “Scenes From The Suburbs” handelt. Ich bin gespannt, ob dieser ebenso toll wird wie “I’m Here”.
Ariel Pink’s Haunted Graffiti – Round & Round
Das Video zu einem der besten Songs des Jahres wurde von Flaming Lips Frontmann Wayne Coyne komplett mit dessen iPhone auf der gemeinsamen Tour aufgenommen. Das hochgeladene Endergebnis entspricht wohl aber nicht den visuellen Vorstellungen der Macher, daher lautet ihre Empfehlung die Originaldatei Video für den vollständigen Genuss bei Vimeo runterzuladen.
MACROBLOCK HELL! Vimeo and YouTube can’t really encode this kind of visual noise at their standard bit rates. Vimeo users try downloading the original file to see what it really looks like.
A casual-Friday polymorphous-perverse group makeout session turns into an epically disgusting body horror fantasia that might make David Cronenberg just a little bit queasy. The effect is both kind of hot and incredibly repulsive, and it’s enough to remind you how much this band loves William S. Burroughs
Rökysopp – Senior Living
Mehr Kurzfilm als Musikvideo: In den über 10 Minuten sind 6 Tracks des aktuellen Instrumental-Albums “Senior” verwurstelt. Eine kurze Fassung diente bereits als Video zu “The Drug”
Da wurde es doch tatsächlich noch besser. Der 30-minütige Roboter-Kurzfilm “I’m Here” von Spike Jonze, der in Sundance ziemlich abgefeiert wurde, ist seit gestern in voller Länge online. Zwar ist die Präsentationsform, die der Sponsor Absolut sich ausgedacht hat, mehr als schlecht (Flashseite, Filmaufrufe sind auf ein bestimmtes Kontingent pro festgelegtem Zeitintervall begrenzt) und wird vermutlich leider den ein oder anderen davon abhalten, sich dieses bezaubernde kleine Filmchen anzuschauen. Ich kann euch allerdings versichern, es lohnt sich!
Erwähnenswert ist übrigens auch die mehr als gelungene Musikauswahl (vermutlich das erste Mal, dass ich Animal Collective toll fand). Das Hauptthema “There Are Many of Us” von Aska hat es mir besonders angetan.
Hier ist der zweite Trailer zur “Where the Wild Things Are” Verfilmung von Spike Jonze. Da ich das Buch aus meinen Kindertagen jedoch leider nicht kenne, muss sich noch zeigen, ob ich darin mehr sehen werde als einen – zugegeben sehr schicken – Kinderfilm.